„Wissenschaft zwischen Autonomie und Staat“

Vortrag und Diskussion.
Referent: Prof. Dr. Alex Demirovic

Eine realistischer Versuch, die aktuelle Situation an den institutionalisierten Orten der Wissensproduktion zu analysieren, wird sich kaum an der Mär von Humboldts freischwebender Intelligenz aufhalten. Wissensproduktion war seit jeher in die gesellschaftliche (Re-)Produktion eingebunden. Eines der zentralen Schlagworte mit denen die Transformation der Hochschulen in den letzten Jahren diskursiv durchgesetzt wurde, lautet „Autonomie“. Die Reaktion vieler Kritiker_innen darauf läuft häufig im Ruf nach „mehr Staat“ zusammen. Dabei ist es gerade staatliche Politik, die in der Neuorganisation der Hochschulen als Produktionsstätte der in der Weltmarktkonkurrenz immer wichtiger werdenden Ressource „Bildung“ umgesetzt wird.
Es soll versucht werden, diese Problemstellung insbesondere aus Perspektive emanzipatorisch ausgerichteter Wissenschaft näher zu fokussieren.

Mittwoch, 10.02.2010, 18.00Uhr, Café KoZ, Campus Bockenheim


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