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	<title>Norbert-Wollheim-Universität</title>
	<link>http://norbertwollheimuniversitaet.blogsport.de</link>
	<description>Ein weiteres tolles WordPress Blog</description>
	<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 15:29:39 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>

		<item>
		<title>Workshop-Programm zum Themenblock „Materialistische Analyse von Bildung und Wissenschaft II“</title>
		<link>http://norbertwollheimuniversitaet.blogsport.de/2010/02/09/workshop-programm-zum-themenblock-materialistische-analyse-von-bildung-und-wissenschaft-ii/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 15:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
		<guid>http://norbertwollheimuniversitaet.blogsport.de/2010/02/09/workshop-programm-zum-themenblock-materialistische-analyse-von-bildung-und-wissenschaft-ii/</guid>
		<description><![CDATA[	Mittwoch 10.02.2010
18:00 Uhr	Wissenschaft zwischen Autonomie und Staat Café KoZ, Campus Bockenheim, Alex Demirovic
Eine realistischer Versuch, die aktuelle Situation an den institutionalisierten Orten der Wissensproduktion zu analysieren, wird sich kaum an der Mär von Humboldts freischwebender Intelligenz aufhalten. Wissensproduktion war seit jeher in die gesellschaftliche (Re-)Produktion eingebunden. Eines der zentralen Schlagworte mit denen die Transformation der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Mittwoch 10.02.2010<br />
18:00 Uhr	Wissenschaft zwischen Autonomie und Staat Café KoZ, Campus Bockenheim, Alex Demirovic</strong><br />
Eine realistischer Versuch, die aktuelle Situation an den institutionalisierten Orten der Wissensproduktion zu analysieren, wird sich kaum an der Mär von Humboldts freischwebender Intelligenz aufhalten. Wissensproduktion war seit jeher in die gesellschaftliche (Re-)Produktion eingebunden. Eines der zentralen Schlagworte mit denen die Transformation der Hochschulen in den letzten Jahren diskursiv durchgesetzt wurde, lautet „Autonomie“. Die Reaktion vieler Kritiker_innen darauf läuft häufig im Ruf nach „mehr Staat“ zusammen. Dabei ist es gerade staatliche Politik, die in der Neuorganisation der Hochschulen als Produktionsstätte der in der Weltmarktkonkurrenz immer wichtiger werdenden Ressource „Bildung“ umgesetzt wird. Es soll versucht werden, diese Problemstellung insbesondere aus Perspektive emanzipatorisch ausgerichteter Wissenschaft näher zu fokussieren.</p>
	<p><strong>20:00 Uhr	Das Haus der 1000 Zimmer ivi, Kettenhofweg 130</strong><br />
(Dokumentarfilm, Hr 2001, Regie: Yvonne Menne). der Film erzählt die Geschichte des IG-Farben Hauses: von der tragenden Rolle der IG-Farben im Nationalsozialismus über den Einzug der amerikanischen Armee bis zur universitären Nutzung.</p>
	<p><strong>Donnerstag 11.02. 2010<br />
18:00 Uhr	Studieren nach Auschwitz IG-Farben Haus, Treffpunkt Foyer<br />
Unkonstruktive Bemerkungen zum schönsten Campus Deutschlands aus Erinnerungspolitischer Sicht </strong><br />
<strong><br />
20:00 Uhr	Das CHE. Das Propagandainstitut für Hochschulpolitik à la Bertelsmann Jonathan, Treffpunkt  Studierendenhaus</strong><br />
Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) ist eine der treibenden Kräfte hinter der hinter der Ausrichtung der Hochschulpolitik an scheinbaren Sachzwängen und ökonomischen Vorstellungen.. Es trug dazu bei, dass zentrale ideologische Argumente Verbreitung fanden, und und beeinflusst mit Instrumenten wie dem CHE-Hochschulranking die Hochschulentwicklung.. Im Workshop soll untersucht werden, für was das CHE programmatisch steht, wie es diese Ideologie untermauert und verbreitet, und wie &#8222;gefährlich&#8220; es politisch einzuschätzen ist. Im Rahmen unseres Blocks &#8222;Materialistische Analyse von Bildung und Wissenschaft&#8220; soll der Workshop verdeutlichen, dass Politik nicht nur vom Staat gemacht wird, sondern von vielen gesellschaftlichen Akteuren.<br />
Herzlichen Dank an AStA Uni Wiebaden für die Unterstützung</p>
	<p><strong><br />
Freitag 12.02.2010, ab 10:00 Uhr Studierendenhaus Campus Bockenheim</strong></p>
	<p>WIE IMMER: BITTE BRINGT NACH MÖGLICHKEIT ETWAS FÜR DEN SELBSTORGANISIERTEN BRÖTCHENTISCH (AUFSTRICH, OBST, ETC.) MIT. GETRÄNKEVERKAUF WIRD ANGEBOTEN.</p>
	<p><strong>12:00 Uhr	Elite und Exzellenz</strong>, Oliver Brüchert<br />
&#8222;Die Bildungspolitik strebt wieder verstärkt nach Elite und Exzellenz, gleichzeitig tendieren die Arbeitsbedingungen an den Hochschulen immer stärker zur Prekarisierung. Der Workshop beschäftigt sich mit den Rekrutierungsmechanismen der neuen akademischen Elite und mit den Folgen der Herausbildung einer akademischen Mehr-Klassen-Gesellschaft.</p>
	<p><strong>14:00 Uhr	Probleme der Theorie und Praxis der emanzipatorischen Bildung zwischen politischer Ökonomie und Ideologiekritik</strong>, Benjamin Ortmeyer<br />
Dass es einem Widerspruch, einen tief sitzenden &#8222;Widerspruch zwischen Bildung und Herrschaft&#8220; gibt, ist seit dem gleichnamigen großen Werk von Heydorn eine gewichtige Hypothese. Dass Bildung der Eliten sich ausbreitet auf Bildung &#8222;der da unten&#8220; ist einerseits eine ökonomisch zwingende Grundentwicklung mit einer Reihe von zu betrachtenden Brüchen. Andererseits ist die aufklärerische Potenz einer zunehmend vor allem technischen (Aus-)Bildung mit ihren Anteilen an Logik und Kausalität kein Automatismus. Dieses Potential wird mehr als nur in Schach gehalten durch die systematische Entwicklung von Mechanismen der ideologischen Herrschaftssicherung über Militär und Polizei hinaus: Manipulation und Psychotechniken, Ideologiefabriken bis hin zu gesteuerten Diskursen der Gesellschaft bilden eine komplexe Einheit, die jedoch nicht übermächtig ist. Bildung steht also im Spannungsfeld zwischen nicht nur der Ökonomie, sondern der politischen Ökonomie einerseits und der notwendigen Ideologiekritik anderseits. Theorie und Bildung im Kontext von widerständiger Praxis bietet Überraschendes und Planvolles: Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt!<br />
<strong><br />
16:00 Uhr	Wissenschaft und Emanzipation &#8211; Begriffsbildung einer kritischen Theorie</strong>, Wolfram Pfreundschuh<br />
Indem Wissenschaft lediglich Fakten assoziert und verallgemeinert, verfolgt sie blind die allgemeine Notwendigkeit, den Fortbestand der bestehenden Verhältnisse zu sichern. Kritische Theorie hinterfragt solche natürlich scheinende Wirklichkeit und geht von einem erkennenden Subjekt aus, das sich seiner Welt gewiss werden muss, weil diese seine Selbstgewissheit enteignet, ihm als objektive Macht begegnet, subjektiv Entfremdung betreibt. In diesem Workshop geht es um die kritische Begriffsbildung einer emanzipatorischen Wissenschaft. Am Beispiel des Wertbegriffs im “Kapital“ von Karl Marx wird eine Wissenschaftlichkeit vorgestellt, deren grundlegende Implikation eine praktische Position der Emanzipation der Menschen vom Kapitalismus ist.<br />
Herlichen Dank an bpm (bündnis für politik- und meinungsfreiheit) für die Unterstützung</p>
	<p><strong>18:00 Uhr	Abschlussdiskussion</strong><br />
Nach einem anregenden und produktiven Workshoptag treffen wir uns gemeinsam, um Ergebnisse zusammenzutragen und offene Fragen zu diskutieren.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>„Wissenschaft zwischen Autonomie und Staat“</title>
		<link>http://norbertwollheimuniversitaet.blogsport.de/2010/02/04/wissenschaft-zwischen-autonomie-und-staat/</link>
		<comments>http://norbertwollheimuniversitaet.blogsport.de/2010/02/04/wissenschaft-zwischen-autonomie-und-staat/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 14:50:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
		<guid>http://norbertwollheimuniversitaet.blogsport.de/2010/02/04/wissenschaft-zwischen-autonomie-und-staat/</guid>
		<description><![CDATA[	Vortrag und Diskussion.
Referent: Prof. Dr. Alex Demirovic
	Eine realistischer Versuch, die aktuelle Situation an den institutionalisierten Orten der Wissensproduktion zu analysieren, wird sich kaum an der Mär von Humboldts freischwebender Intelligenz aufhalten. Wissensproduktion war seit jeher in die gesellschaftliche (Re-)Produktion eingebunden. Eines der zentralen Schlagworte mit denen die Transformation der Hochschulen in den letzten Jahren diskursiv [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Vortrag und Diskussion.<br />
<strong>Referent: Prof. Dr. Alex Demirovic</strong></p>
	<p>Eine realistischer Versuch, die aktuelle Situation an den institutionalisierten Orten der Wissensproduktion zu analysieren, wird sich kaum an der Mär von Humboldts freischwebender Intelligenz aufhalten. Wissensproduktion war seit jeher in die gesellschaftliche (Re-)Produktion eingebunden. Eines der zentralen Schlagworte mit denen die Transformation der Hochschulen in den letzten Jahren diskursiv durchgesetzt wurde, lautet „Autonomie“. Die Reaktion vieler Kritiker_innen darauf läuft häufig im Ruf nach „mehr Staat“ zusammen. Dabei ist es gerade staatliche Politik, die in der Neuorganisation der Hochschulen als Produktionsstätte der in der Weltmarktkonkurrenz immer wichtiger werdenden Ressource „Bildung“ umgesetzt wird.<br />
Es soll versucht werden, diese Problemstellung insbesondere aus Perspektive emanzipatorisch ausgerichteter Wissenschaft näher zu fokussieren.</p>
	<p><strong>Mittwoch, 10.02.2010, 18.00Uhr, Café KoZ, Campus Bockenheim</strong></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Veranstlatungsreihe &#8222;verwalten, vergessen, verdrängen.&#8220;</title>
		<link>http://norbertwollheimuniversitaet.blogsport.de/2010/02/01/veranstlatungsreihe-verwalten-vergessen-verdraengen/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 18:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
		<guid>http://norbertwollheimuniversitaet.blogsport.de/2010/02/01/veranstlatungsreihe-verwalten-vergessen-verdraengen/</guid>
		<description><![CDATA[	Hinweis:
veranstaltungsreihe zu architektur und geschichte im rahmen der
dialektik-offensive 2010
Termine siehe: hier
	veranstalter_innen:
* institut für vergleichende irrelevanz [ivi], kettenhofweg 130, ffm
http://ivi.copyriot.com     
* initiative studierender am ig farben campus
http://initiativestudierenderamigfarbencampus.wordpress.com/
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Hinweis:<br />
veranstaltungsreihe zu architektur und geschichte im rahmen der<br />
dialektik-offensive 2010<br />
Termine siehe: <a href="http://norbertwollheimuniversitaet.blogsport.de/programm/">hier</a></p>
	<p>veranstalter_innen:<br />
* institut für vergleichende irrelevanz [ivi], kettenhofweg 130, ffm<br />
<a href="http://ivi.copyriot.com">http://ivi.copyriot.com     </a><br />
* initiative studierender am ig farben campus<br />
<a href="http://initiativestudierenderamigfarbencampus.wordpress.com/">http://initiativestudierenderamigfarbencampus.wordpress.com/</a></p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Workshop-Programm zum Themenblock „Materialistische Analyse von Bildung und Wissenschaft I“</title>
		<link>http://norbertwollheimuniversitaet.blogsport.de/2010/02/01/workshop-programm-zum-themenblock-materialistische-analyse-von-bildung-und-wissenschaft-i/</link>
		<comments>http://norbertwollheimuniversitaet.blogsport.de/2010/02/01/workshop-programm-zum-themenblock-materialistische-analyse-von-bildung-und-wissenschaft-i/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 18:43:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
		<guid>http://norbertwollheimuniversitaet.blogsport.de/2010/02/01/workshop-programm-zum-themenblock-materialistische-analyse-von-bildung-und-wissenschaft-i/</guid>
		<description><![CDATA[	Donnerstag 04.02.2010, 20.00 Uhr Foyer im Turm 
Vortrag und Diskussion
Die SDS-Hochschuldenkschrift von 1961. Hintergründe, Inhalte und Aktualität
Referent: Wolfgang Nitsch (Mitherausgeber der Schrift)
	1961 publizierte der SDS die sogenannte &#8222;Hochschuldenkschrift&#8220;, in der eine umfangreiche Analyse der damaligen Hochschule vorgenommen wurde und Entwicklungsziele und -möglichkeiten für eine demokratische Hochschule formuliert wurden. Die Hochschuldenkschrift nahm wichtige Argumente der 68er-Bewegung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Donnerstag 04.02.2010, 20.00 Uhr Foyer im Turm </strong><br />
Vortrag und Diskussion<br />
<strong>Die SDS-Hochschuldenkschrift von 1961. Hintergründe, Inhalte und Aktualität<br />
Referent: Wolfgang Nitsch (Mitherausgeber der Schrift)</strong></p>
	<p>1961 publizierte der SDS die sogenannte &#8222;Hochschuldenkschrift&#8220;, in der eine umfangreiche Analyse der damaligen Hochschule vorgenommen wurde und Entwicklungsziele und -möglichkeiten für eine demokratische Hochschule formuliert wurden. Die Hochschuldenkschrift nahm wichtige Argumente der 68er-Bewegung vorweg und spielte eine hervorragende Rolle in der damaligen Hochschuldiskussion. Im Vortrag soll es um die Motive hinter der SDS-Hochschuldenkschrift und die Inhalte ihrer Analyse gehen. Außerdem soll überlegt werden, inwiefern an die damals vertretenen Positionen angeknüpft werden kann, und was im Vergleich zu damals in der heutigen Situation notwendig wäre. Der Referent Wolfgang Nitsch hat die Schrift mit herausgegeben.</p>
	<p>Text zur Vorbereitung:</p>
	<p>Hochschule in der Demokratie – Demokratie in der Hochschule: Zwischenbilanz eines uneingelösten Vermächtnisses <a href="http://www2.bdwi.de/uploads/nitsch_langfassung.pdf">http://www2.bdwi.de/uploads/nitsch_langfassung.pdf</a><br />
Auszüge aus der Schrift hier: <a href="http://www.glasnost.de/hist/apo/hochschulreform.html">Kapitel3</a>, <a href="http://www.glasnost.de/hist/apo/hochschulreform2.html">Kapitel6</a></p>
	<p>Herzlichen Dank an das bündnis für politik- und meinungsfreiheit (pm-buendnis.de) für die Unterstützung<br />
<strong><br />
Freitag 05.02.2010, ab 12.00, Studierendenhaus Campus Bockenheim</strong></p>
	<p>WIE IMMER: BITTE BRINGT NACH MÖGLICHKEIT ETWAS FÜR DEN SELBSTORGANISIERTEN BRÖTCHENTISCH (AUFSTRICH, OBST, ETC.) MIT. GETRÄNKEVERKAUF WIRD ANGEBOTEN.</p>
	<p><strong>12.00 Uhr	Umstrukturierung der Hochschule</strong><br />
In den Protesten um (Hochschul-)Bildung geht es immer wieder darum, die Ökonomisierung von Bildung anzuklagen. Es empfiehlt sich genauer zu fragen, was unter dieser Diagnose zu verstehen ist. Im Rahmen des Workshops sollen vor dem Hintergrund der Thesen von Michel Foucault zur Machtausübung im Neoliberalismus die Hochschulreformen der letzten Jahre betrachtet werden.&#8220;</p>
	<p><strong>14.00 Uhr	Einführung in die Grundlagen materialistischer Staatstheorie</strong><br />
Im Zentrum des Workshops soll die Frage stehen: was ist der Staat? Eine Auseinandersetzung mit dieser Frage verspricht gerade im Kontext einer Bildungskritik relevante Einsichten, denn bei (Hoch-)Schulen handelt es sich nicht schlicht um Bildungsinstitutionen, sondern um Staatsapparate. Die Form und Funktionsweise von (Hoch-)Schulen sowie ihre Transformation sind daher auch in Hinblick auf Form, Funktionsweise und Transformation des kapitalistischen Staats zu analysieren und zu kritisieren. Vor diesem Hintergrund sollen in dem Workshop die Grundannahmen materialistischer Staatstheorie vorgestellt und gemeinsam diskutiert werden. </p>
	<p><strong>16.00 Uhr	Bildung und Wissenschaft im Kapitalismus</strong><br />
Gegen die als &#8222;Ökonomisierung&#8220; wahrgenommenen Veränderungen der Hochschule wurde in der Geschichte immer wieder die Forderung nach Unabhängigkeit, nach selbstbestimmter Bildung und Freiheit der Wissenschaft erhoben. Die Analyse von Bildung und Wissenschaft zeigt, dass dies ihrer realen Gesellschaftlichkeit widerspricht, die nicht weg zu reformieren ist. Im Referat sollen die Funktionen von Bildung und Wissenschaft für die Mehrwertproduktion und für die Reproduktion von Herrschaftsverhältnissen analysiert werden, es soll erklärt werden, warum Bildung und Wissenschaft staatlich organisiert sind, aber auch nach ihren Widersprüchen und ihrer kulturellen Bedeutung gefragt werden.</p>
	<p>18.00 Uhr	Abschlussdiskussion<br />
Nach einem anregenden und produktiven Workshoptag treffen wir uns gemeinsam, um Ergebnisse zusammenzutragen und offene Fragen zu diskutieren.</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Workshop-Programm zum Themenblock „Campus-Kultur und Gesellschaft“</title>
		<link>http://norbertwollheimuniversitaet.blogsport.de/2010/01/17/workshop-programm-zum-themenblock-campus-kultur-und-gesellschaft/</link>
		<comments>http://norbertwollheimuniversitaet.blogsport.de/2010/01/17/workshop-programm-zum-themenblock-campus-kultur-und-gesellschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 17:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
		<guid>http://norbertwollheimuniversitaet.blogsport.de/2010/01/17/workshop-programm-zum-themenblock-campus-kultur-und-gesellschaft/</guid>
		<description><![CDATA[	Donnerstag, 21.01.2010,  18.00 Uhr, Foyer im IG-Farbenhaus
Vortrag und Diskussion:
Spektakel und Studentenmilieu
	Situationistische Aktion und der Bildungsstreik
	Seit Beginn des 19. Jahrhunderts verdichtet sich, so der Situationist
Debord, die kapitalistische Entfremdung immer mehr zu einer ungeheuren
Sammlung von Bildern, die eine gleißende Positivität des Lebens
vorgaukeln. Im Spektakel besetzt und unterjocht der Kapitalismus die
Menschen in ihrem Denken und Fühlen, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Donnerstag, 21.01.2010,  18.00 Uhr, Foyer im IG-Farbenhaus</strong><br />
Vortrag und Diskussion:<br />
Spektakel und Studentenmilieu</p>
	<p><em>Situationistische Aktion und der Bildungsstreik</em></p>
	<p>Seit Beginn des 19. Jahrhunderts verdichtet sich, so der Situationist<br />
Debord, die kapitalistische Entfremdung immer mehr zu einer ungeheuren<br />
Sammlung von Bildern, die eine gleißende Positivität des Lebens<br />
vorgaukeln. Im Spektakel besetzt und unterjocht der Kapitalismus die<br />
Menschen in ihrem Denken und Fühlen, in ihrer Kultur. Eben so leben die<br />
Studierenden in dem falschen Stolz, am Tempel der Wahrheit und des<br />
Geistes teilzuhaben, trotz des „Elends im Studentenmilieu“ (Text der<br />
Situationistischen Internationale von 1967), das insgesamt nur eine<br />
Einführungsgesellschaft für die Ausbeutung ist und miserable<br />
Lebensbedingungen aufweist.</p>
	<p>Hiergegen ist es nötig, so die Theorie der S.I., Situationen zu<br />
konstruieren, die etwas Anderes als möglich erscheinen lassen, das<br />
Andere im Jetzt aufzubauen. Wurde das durch die Streikaktionen möglich?<br />
Haben die Besetzungen an den Unis den Charakter dieses „Anderen“ gehabt?<br />
Haben sie eine Situation konstruiert?<br />
<strong><br />
FREITAG, 22.01.2010, AB 12.00 UHR, STUDIERENDENHAUS CAMPUS BOCKENHEIM</strong></p>
	<p>WIE IMMER: BITTE BRINGT NACH MÖGLICHKEIT ETWAS FÜR DEN SELBSTORGANISIERTEN BRÖTCHENTISCH (AUFSTRICH, OBST, ETC.) MIT. GETRÄNKEVERKAUF WIRD ANGEBOTEN.</p>
	<p>AUSSERDEM WIRD DIE <strong>AUSSTELLUNG &#8222;Studierendenhaus seit 1949</strong>&#8220; IM STUDIERENDENHAUS ZU SEHEN SEIN.</p>
	<p><strong>10.00 UHR	PIMP MY CAMPUS – EINE KRITISCHE BETRACHTUNG DES GEPLANTEN STUDIERENDENHAUSES</strong><br />
2010 wird die Entscheidung bringen, wie das neue Studierendenhaus aussehen wird.<br />
Wir wollen da ein Wort mitreden. Denn wir wollen kein Studierendenhaus im Stile des House of Finanz/Hörsaalzentrum/Casinoanbau.<br />
Zurzeit wird man studentische Freiräume auf dem Norbert Wollheim Campus vergeblich suchen. Weit und Breit von studentischer Selbstverwaltung keine Spur. Wir begeben uns in dem Workshop auf die Suche nach Räumen, die unter Umständen für ein temporäres Studierendenhaus geeignet sind.</p>
	<p><strong>12.00 UHR	ZUR HERRSCHAFT DER WEISSEN WAND</strong><br />
Über den Zusammenhang von Herrschaft und Sauberkeit am neuen Campus. Ex-Ex-Uni-Präsident Meißner begründete seine Initiative zur Umbenennung des I.G.-Farbenhauses in „Poelzig-Ensemble“ explizit mit einer „Reinwaschung von nationalsozialistischen Bezügen“ (Meißner). </p>
	<p><strong>14.00 UHR	STUDIERENDENHAUS</strong><br />
Der Film „Insellage“ wird gezeigt, der das Studierendenhaus durch die Jahrzehnte begleitet. Im Anschluss werden Auszüge aus der Eröffnungsrede von M.Horkheimer vorgestellt und diskutiert.</p>
	<p><strong>16.00 UHR	CAMPUS UND SICHERHEIT</strong><br />
Sicherheitsdienste und Überwachungskameras auf Campi sind eine Neuerung der letzten Jahre. Im Zuge des Sicherheitsdiskurses hat sich vieles auf dem Campus verändert. Das Verhältnis von Campus-Kultur und >>Sicherheit< < soll diskutiert werden.<br />
<strong><br />
16.00 UHR	VERNETZUNG VON BILDUNGS- UND ANDEREN SOZIALEPROTESTEN / PROBLEME DER BÜNDNISPOLITIK<br />
In diesem Workshop wollen wir diskutieren, welche Möglichkeiten es gibt, die Proteste an der Universität mit anderen Protestbewegungen zu vernetzen. Wir gehen davon aus, dass die jeweiligen Bewegungen mehr erreichen können, wenn sie sich verbünden. Wir wollen auch diskutieren, welche spezifischen Schwierigkeiten und Herausforderungen Bündnispolitik mit sich bringt.</p>
	<p><strong>18.00 UHR	ABSCHLUSSDISKUSSION<br />
	Nach einem interessanten und produktiven Workshoptag wollen wir uns alle gemeinsam treffen und unsere Fragen und Ergebnisse zusammentragen.<br />
</strong><strong><br />
19.00 UHR	PAUSE</strong></p>
	<p><strong>20.00 UHR	FERDINAND KRAMER: DEMOKRATISCHE ARCHITEKTUR UND SOZIALER GEBRAUCHSWERT</strong><br />
Ferdinand Kramer hat von 1952 bis 1965 insgesamt 23 Gebäude für die Frankfurter Universität gebaut. Mit dem Umzug der Uni werden sämtliche Gebäude Kramers dem Abriss preisgegeben. Anlass zur Diskussion um einen Architekten dessen erste Ausstellung in Frankfurt,1938 unter dem Motto „Entartete Kunst“ stattfand<br />
Achtung: Veranstaltung findet im Institut für vergleichende Irrelevanz (ivi) statt!</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Workshop-Programm zum Themenblock „Protest“</title>
		<link>http://norbertwollheimuniversitaet.blogsport.de/2010/01/12/erster-eintrag/</link>
		<comments>http://norbertwollheimuniversitaet.blogsport.de/2010/01/12/erster-eintrag/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 14:10:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
		<guid>http://norbertwollheimuniversitaet.blogsport.de/2010/01/12/erster-eintrag/</guid>
		<description><![CDATA[	Donnerstag, 14.01.2010,  19.30 Uhr, Mühlgasse 13 (FAU-Büro):
Vortrag und Diskussion: Gewerkschaftsfreiheit verteidigen! Der Arbeitskampf im Berliner Kino Babylon und die Folgen.
nähere Infos: FAU-Frankfurt
	FREITAG, 15.01.2010, AB 12.00 UHR, STUDIERENDENHAUS (CAMPUS BOCKENHEIM)
	BITTE BRINGT NACH MÖGLICHKEIT ETWAS FÜR DEN SELBSTORGANISIERTEN BRÖTCHENTISCH (AUFSTRICH, OBST, ETC.) MIT. GETRÄNKEVERKAUF WIRD ANGEBOTEN.

12.00 UHR	BEGRÜSSUNG

12.30 UHR	UNSYSTEMATISCHE REFLEXIONEN ZUM PROTEST) (Moritz &#038; Philipp)
In diesem Workshop [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Donnerstag, 14.01.2010,  19.30 Uhr, Mühlgasse 13 (FAU-Büro):</strong><br />
Vortrag und Diskussion: Gewerkschaftsfreiheit verteidigen! Der Arbeitskampf im Berliner Kino Babylon und die Folgen.<br />
nähere Infos: <a href="http://www.fau.org/ortsgruppen/frankfurt/">FAU-Frankfurt</a></p>
	<p><strong>FREITAG, 15.01.2010, AB 12.00 UHR, STUDIERENDENHAUS (CAMPUS BOCKENHEIM)</strong></p>
	<p>BITTE BRINGT NACH MÖGLICHKEIT ETWAS FÜR DEN SELBSTORGANISIERTEN BRÖTCHENTISCH (AUFSTRICH, OBST, ETC.) MIT. GETRÄNKEVERKAUF WIRD ANGEBOTEN.<br />
<strong><br />
12.00 UHR	BEGRÜSSUNG</strong><br />
<strong><br />
12.30 UHR	UNSYSTEMATISCHE REFLEXIONEN ZUM PROTEST</strong>) (Moritz &#038; Philipp)<br />
In diesem Workshop sollen einige unsystematische aber nicht ganz zufällige Schlagwörter auf die aktuellen Bildungsproteste geworfen werden. Es geht um die Parole „Bildung ist keine Ware“, Flashmobs und anderes.  Im Anschluss Diskussion.</p>
	<p><strong>13.15 UHR	PROTESTE 2003 / 2006</strong> (Ehemalige Aktivist_innen)<br />
Aus der Kritik historischer Proteste lässt sich lernen. Wir wollen uns die Studierendenproteste vor allem aus 2003 bezüglich Inhalt, Aktionsformen, Strategien und was von den Protesten übrig geblieben ist näher anschauen. So ist in Frankfurt z.B. aus den Protesten von 2003 das ivi (institut für vergleichende irrelevanz) hervorgegangen.  2006 ist auch interessant.</p>
	<p><strong>13.15 UHR	AKTUELLE STUDIERENDENPROTESTE IN ANDEREN LÄNDERN</strong> (Rasmus)<br />
Weltweit protestieren momentan Studierende gegen die Ökonomisierung der Bildung und deren Auswirkungen auf die Studienbedingungen an den Universitäten. Über die Proteste an den Universitäten Berkely (USA) und Japan und die darauffolgenden Repressionen durch Staats- und Polizeigewalt soll informiert und diskutiert werden.</p>
	<p><strong>14.00 UHR	REDAKTION LEHRENDER UND STUDIERENDER FÜR EINE PUBLIKATION ZUR KRITIK DER  GEGENWÄRTIGEN HOCHSCHULPOLITIK </strong><br />
Unsere Redaktion hat sich zum Ziel gesetzt, eine möglichst umfassende Analyse der gegenwärtigen Hochschulpolitik zu erstellen. Die Themen sind Bildung und Wissenschaft unter kapitalistischen Bedingungen, die historische Entwicklung der Hochschule, die gegenwärtigen Reformen, lokale Verhältnisse in Frankfurt und Hessen sowie Fragen von Protest und Strategie. Die Redaktion ist offen und an Mitarbeit Interessierte sind herzlich willkommen. </p>
	<p> <strong><br />
14.00 Uhr	1989 / 1997</strong>  (Georg Brandt)<br />
Aus der Kritik historischer Proteste lässt sich lernen. Der „Unimut“ – Streik von 1988/89 und der „Lucky Streik“ von 1997 werden betrachtet. Diese beiden Protestbewegungen waren die größten ihrer Art seit 1968 und wir wollen sie hinsichtlich Inhalt, Protestformen und was von den Streiks geblieben ist betrachten.</p>
	<p><strong>14.00 Uhr	Kreative Protestformen in Camouflage &#8211; Kommunikationsguerilla</strong> (Jens)<br />
Kommunikationsguerilla ist eine Form des Aktivismus (bzw. eine Gruppe oder<br />
Bewegung, die sich dieser Form bedient), bei der gezielt Information bzw.<br />
Desinformation eingesetzt wird, um Ziele zu erreichen.<br />
Die Camouflage dient dazu, Ziele und Praktiken der Kommunikationsguerilla<br />
mit einer Verkleidung zu verschleiern, die die herrschenden Ausdrucks- und<br />
Sprachmittel imitiert, um subversive Inhalte zu transportieren.<br />
.</p>
	<p><strong>16.00 UHR	BILDUNGSSTREIKS 1968 UND HEUTE</strong> (Volkard Mosler)<br />
1968 – ein Mythos und viel Nostalgie.  1968 wir oft als „großes Vorbild“ von Studierendeprotesten betrachtet. Wir wollen uns mit Volkhard Mosler (ehemaliger Vorsitzender SDS Frankfurt)  ohne Revolutionsromantik und andere Sentimentalitäten über Inhalte, Aktionsformen und Strategien auseinandersetzen. Dabei kann man insbesondere auch von den Unterschieden zwischen 1968 und heute lernen. Damals gab es andere gesellschaftliche Bedingungen, den SDS und noch ein Establishment 	gegen das man sich auflehnen konnte.</p>
	<p><strong>16.00 UHR	SINN – BILD – DIALOG</strong><br />
Schnipsel aus Film, Rundfunk, Internet und co werden  als Diskussionsanregung vorgeführt. Alle Ausschnitte drehen sich rund um den Protest. Film ab.</p>
	<p><strong>17.00 UHR	OFFENES GESPRÄCH ZUM VERHÄLTNIS VON ARBEIT,  BILDUNG UND WISSENSCHAFT</strong><br />
Stichworte:  zu verschiedenen Aspekten von prekarisierter Arbeit, wissenschaftlichem Prekariat, Bildung der Arbeitnehmer_innen. Mit Interessierten (Gewerkschaften, Wissenschaftler_innen, Studierenden und anderen) soll sich über gemeinsame Probleme, mögliche Ansatzpunkte zum gemeinsamen Kampf und zum Beispiel über ein nächstes gemeinsames Treffen ausgetauscht werden. </p>
	<p><strong>18.00 UHR 	ABSCHLUSSDISKUSSION</strong><br />
	Nach einem interessanten und produktiven Workshoptag wollen wir uns alle gemeinsam treffen und unsere Fragen und Ergebnisse zusammentragen.</p>
	<p><strong>19.00 UHR	PAUSE</strong><br />
<strong><br />
20.00 UHR	FILM: „SUMMER OF RESISTANCE RELOADED“  (PROTEST 2006)</strong></p>
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